Hapkido

Was ist Hapkido?

Hapkido ist eine alte koreanische Kampfkunst, die speziell für die Selbstverteidigung konzipiert wurde und darauf abzielt, eine gemeinsame harmonische Einheit “Hap“ zwischen Körper und Geist zu schaffen.
Durch langjährige wissenschaftliche Untersuchungen der menschlichen Biomechanik wurden alte durch neue Bewegungsabläufe ersetzt um hierdurch das Höchstmaß an Effektivität zu erreichen.
Hapkido beinhaltet eine Vielzahl von Techniken, bei denen neben den einzelnen Körperteilen (Hände, Füße, Kopf) auch Waffen (Langstock, Messer, Schwert etc.) und so alltägliche Gegenstände wie Spazierstock, Halstuch oder Schal zum Einsatz kommen.
Bruchtests ohne Widerstand geben dem Schüler die Möglichkeit, seine Fähigkeiten zu entwickeln und zu überprüfen. Weg „Do“ bezeichnet im übertragenen Sinne den Entwicklungsprozess, den derjenige durchmacht, der sich entschließt, Hapkido zu erlernen.
Abgerundet wird das Trainingsprogramm durch spezielle Übungen, die den Schülern die Möglichkeit geben, die erlernten Techniken unter verschiedenen Bedingungen anzuwenden.

Dies alles und noch viel mehr umfasst das traditionelle Hapkido. Ein Sport für jung und alt!

Trainingsinhalte

Das Hapkido-Training gliedert sich innerhalb des PSV-Bottrops in folgende Teilgebiete:

Atemlehre & Technikschule

Die Atmung ist ein wichtiger Teil des Hapkido. Durch verschiedene Atemtechniken wird die richtige Atmung geübt und gefestigt. Neben den körperstärkenden Eigenschaften, die diese Atmung mit sich bringt, findet sie in allen anderen Teilgebieten Anwendung.Das Techniktraining dient dazu, einzelne Bewegungsabläufe (Tritte, Schläge, Stellungen usw.) besser zu verstehen und zu üben. Beginnend mit einfachen Abläufen werden diese fortlaufend komplexer. Körperschulung und die geistige Haltung stehen innerhalb der Technikschule an oberster Stelle.

Situationstraining

Durch gezieltes Situationstraining erlernen Sie den Umgang mit diversen Gefahrenmomenten. Unser Konzept ist so ausgelegt, dass auch Interessenten ohne Kampferfahrung dies schnell erlernen und effektiv umsetzen können.

Selbstverteidigung

Innerhalb der Selbstverteidigung wird der Angriff und die Verteidigung verschiedenster Situationen bewaffnet und unbewaffnet geübt, welche durch die Fallschule abgerundet werden. Auch hier wird bei uns großen Wert auf das Vermitteln von Prinzipien gelegt. Dies dient dazu den Übenden zum nachdenken und zur Eigenentwicklung anzuregen, um ihn so situationsabhängig und frei handeln lassen zu können. Abgerundet wird das Training durch spezielle realitätsnahe Situationsübungen, die den Hapkido-Schülern die Möglichkeit geben, die erlernten Techniken unter verschiedenen Bedingungen anzuwenden. Außerdem beinhaltet dieser neben den den Verschiedenen Streck- und Brechtechniken auch Nervendrucktechniken.

Formenschule

Innerhalb der Formenschule wird versucht durch einzelne Technikabfolgen ein Gesamteinheit zu bilden. Hierbei steht der Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner (Hyong) im Vordergrund. Der Hapkido-Formenlauf unterscheidet sich deutlich mit seinen modernen dynamischen Abläufen von anderen Kampfkünsten wie bspw. dem Taekwondo.

Partnerübungen

Der Partnerkampf versucht wie beim Formenlauf einen Kampf mit verschiedenen Techniken nachzubilden. Hierbei steht der dynamisch abgesprochene Kampf mit dem Partner im Vordergrund, wobei verschiedene Angriffs, Block und Kontertechniken aus der Bewegung heraus geübt werden. (Nicht zu vergleichen mit dem Einschrittkampf vom Taekwondo).

Waffenlehre

Der Umgang mit den Waffen bildet einen weiteren Teil des Hapkido. Abwehr und Angriff werden mit verschiedenen Waffen gegen bewaffnete und unbewaffnete Gegner eingeübt. Trainierte Waffen sind: Kurzsstock, Langstock und Messer.